Was passiert in der Therapie?

Jede Psychotherapie ist anders. Das muss auch so sein, denn es ist eine sehr persönliche Behandlung. Zwei Dinge aber, die meine Arbeit im Grundsatz bestimmen, sind das Verfahren, für das ich den Fachkundenachweis innehalte (Verhaltenstherapie) sowie meine persönliche Haltung, die ich mir im Rahmen meiner Arbeit und im Austausch mit Kollegen und Supervisoren angeeignet habe.

Therapieverfahren

Ich bin approbierte Verhaltenstherapeutin. Verhaltenstherapie setzt an der aktuellen Situation an und geht davon aus, dass Verhaltensweisen (im weiteren Sinne auch Gedanken und Gefühle) erlernt werden und durch "Üben" auch wieder verändert werden können. Diese Grundannahme leitet die therapeutischen Sitzungen, die zum großen Teil aus Gesprächen bestehen. Typische Elemente von Verhaltenstherapie sind neben Gesprächen außerdem Verhaltensübungen, Realitätstests, Konfrontationsübungen, Rollenspiele und Entspannungstechniken.

 

Ein wichtiger Teil der Therapie findet zwischen den Sitzungen statt, wenn Sie Inhalte aus den Gesprächen in Ihrem Alltag erproben.

Grundhaltung

Eine psychische Erkrankung bringt viele Belastungen mit sich. Der Alltag ist durch beängstigende oder bedrückende Gedanken und Gefühle beeinträchtigt oder manchmal sogar ummöglich. Dafür sollte sich niemand schämen müssen! Auch wenn Sie vielleicht scheinbar alltägliche Dinge nicht (mehr) schaffen, sagt das nichts über Sie als Person aus.

 

Eine Therapie soll Hilfe zur Selbsthilfe sein. Betrachten Sie mich wie eine Art Personal Trainer beim Sport: Ich stelle Ihnen meine Erfahrung, mein Wissen über die Psyche, ihre Funktionsweisen und Krankheiten zur Verfügung. Ich mache Ihnen Mut und bringe Sie, wenn Sie möchten, an Ihre Grenzen. 

 

Ich persönlich lege hierbei großen Wert auf Ressourcenorientierung, das heißt den Fokus auf das, was Sie bereits an Stärken, Wissen und Potential in die Behandlung mitbringen.